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Eine neue wissenschaftliche Methode zum Zwecke der Analyse und Verbesserung des Funktionszustands der Wirbelsäule DOWNLOAD

Aktive Rehabilitation der Wirbelsäule

Das DAVID Wirbelsäulenkonzept - eine umfassend wissenschaftlich apparativ gestützte Methode zur Analyse und Verbesserung des Funktionszustandes der Wirbelsäule.

(Aus der medizinischen Fachzeitschrift "ortho-press", Jahrg. 4, Heft 4/ 98 und 1/ 99)

Rückenschmerzen ist einer der häufigsten Gründe, zum Arzt zu gehen. Etwa 10 Prozent aller Rückenpatienten erzeugen 80 Prozent der Gesamtkosten, die durch Rückenleiden verursacht werden - hauptsächlich durch Arbeitsunfähigkeit. Für Rückenbeschwerden gibt es eine große Anzahl an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. Doch trotz teurer Technik konnten weder die Kosten gesenkt noch der Langzeitverlauf chronischer Rückenleiden beeinflußt werden. Zufällige oder irrelevante Befunde können Anlaß für weitere invasive Diagnostik und Therapie sein, wo doch die meisten Patienten ohne Operation genesen können.

Für das Problem "Chronischer Rückenschmerz" bietet das DAVID Wirbelsäulenkonzept eine Lösung an. Erstens in Form eines apparativ gestützten, standardisierten Analyse- und Therapieprogrammes mit nachweislich sehr guten Ergebnissen. Zweitens durch ein umfassendes Konzept mit Schulung, Qualitätskontrolle und Unterstützung bei Administration und Marketing. Drittens mit einem Datenverarbeitungssystem, das statistische Analysen von Behandlungsergebnissen und Qualitätskontrolle ermöglicht.

DER MEDIZINISCHE HINTERGRUND

Dauerschmerz führt zu Schonhaltung, fortschreitender Degeneration, Schwäche und Behinderung. Dieser Kreislauf, Dekonditionierung genannt, muß unterbrochen werden. Die Schmerztherapie allein ist bei Patienten mit chronischem Rückenleiden nicht ausreichend. Es müssen vielmehr die körpereigenen Heilungsmechanismen ausgelöst werden. Unter Adaptation versteht man die Art und Weise, wie der Körper reagiert und sich an die vorherrschenden Bedingungen und Veränderungen anpaßt. Physische Belastung ist ein potenter Stimulus für adaptive Vorgänge. Prinzipiell sind alle am Skelettsystem beteiligten Gewebe, Muskel, Knochen, Knorpel, Bandscheiben, Bindegewebe in der Lage, auf Belastung zu reagieren. Die Kraft der Rückenmuskulatur und der Muskelquerschnitt wachsen durch apparativ gestützte Trainingsübungen optimal; ein Anwachsen der Muskelkraft kann bereits in wenigen Tagen erreicht werden. Im Knorpel- und Bindegewebe dagegen brauchen mögliche Veränderungen bereits mehrere Wochen. Wegen der verminderten Belastbarkeit bei degenerativ geschädigten Geweben muß bei Patienten mit >Dekonditioning Syndrom< das Aufbauprogramm auf sehr niedrigem Belastungsniveau beginnen.

INDIKATIONEN UND KONTRAINDIKATIONEN

Die meisten Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren durch aktives Training. Typische Indikationen dafür sind degenerative Bandscheibenerkrankungen, funktionelle Störungen wie Instabilität und Hypomobilität, Spondylolisthese und Spondolyse, posttraumatische Veränderungen und Rehabilitation nach rückenchirurgischen Eingriffen. Kontraindikationen für ein aktives Aufbauprogramm sind unter anderem zunehmende Nervenbeteiligung wie Wurzel- oder Rückenmarkskompressionen, extrem hoher Blutdruck und sonstige kardiale Beeinträchtigungen, Wirbelsäulenerkrankungen, schwere Osteoporose, akute Infektion und mangelnde Kooperationsfähigkeit. In Bezug auf die Halswirbelsäule zählen Rheuma und Anomalien ebenfalls zu den Kontraindikationen.

DIE ANALYSE

Erstes Ziel der Wirbelsäulentherapie ist es, die Schmerzen zu reduzieren, die Wirbelsäulenfunktionen (Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer) zu entwickeln und damit die Leistungsfähigkeit und das psychische Wohlbefinden zu steigern. In zweiter Linie steht die Absicht, die durch Rückenleiden produzierten Kosten durch die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu reduzieren. Vor Beginn der Analyse beantwortet der Patient einen Fragebogen, der Aufschluß bringen soll über mögliche Kontraindikationen, die Rücken und Nackenschmerzenanamnese und das Schmerzprofil, Beanspruchungen des Rückens bei der Arbeit und Freizeitaktivitäten. Der Fragebogen beinhaltet außerdem weitere psychologische Tests. Basisuntersuchung und Physiotherapie-Test erbringen die erforderlichen Informationen für die individuelle Therapieplanung. Die Wirbelsäulenprofil-Analyse ist ein besonderes Merkmal der DAVID-Wirbelsäulenkonzeption. Dabei werden Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer der Wirbelsäule gemessen. Als Ergebnis erhält man objektive Daten über die physischen Fähigkeiten des Patienten. Sie liefern Informationen für die Therapieplanung, motivieren den Patienten und stellen die Grundlage für das Follow-up des Therapiefortschrittes dar.

DIE THERAPIE

Das DAVID Wirbelsäulenkonzept ist aktive Rehabilitation der Wirbelsäule, bei dem kontrollierte, aufbauende Trainingsübungen innerhalb eines schmerzfreien Bewegungsausmßes eingesetzt werden. Das Therapieprogramm beinhaltet eine mindestens 12wöchige Behandlungsperiode mit je 2 Sitzungen pro Woche. Fakultativ schließt sich ein Fortsetzungsprogramm an mit je einer Sitzung pro Woche für weitere 9 Monate. Elementares Ziel der Behandlung ist das Aufbrechen des >Dekonditioning Syndrom<-Kreislaufes, indem positive Adaptionsvorgänge induziert werden, um die normalen physiologischen Funktionen der Wirbelsäule wiederherzustellen.

ELEMENTE DES THERAPIEPROGRAMMS

Das Wirbelsäulenkonzept besteht aus sechs Elementen:

1. Die Übungen auf speziellen Analyse- und Trainingssystemen ermöglichen eine sichere und effiziente Belastung von Rücken und Nacken in verschiedenen Bewegungsebenen. Dank einer speziellen Fixierungsvorrichtung an den Geräten kann die Belastung exakt und kontrolliert an der Wirbelsäule ansetzen. Das DAVID >Cam-Prinzip< stimmt in jedem Bewegungssegment die applizierte Belastung auf die vorhandene Wirbelsäulenkraft ab. So wird eine kontrollierte Aktivierung jedes Segmentes der lumbalen und cervicalen Wirbelsäule erreicht.

2. Relaxations- und Stretchingübungen in jeder Trainingseinheit fördern die Elastizität der Muskulatur und die Anpassung des Körpers an das neue Belastungsniveau.

3. Funktionsgymnastische Übungen helfen, das neu gewonnene Kraft- und Mobilitätspotential auf die Bedingungen im Alltag zu übertragen. Diese Übungen bilden darüber hinaus das Heimtrainingsprogramm zur weiterführenden Prävention.

4. Ergonomische Übungen beinhalten wirbelsäulengerechtes Sitzen und wirbelsäulenschonende Arbeits- und Hebetechniken für den Alltag. Damit sollen unerwünschte Wirbelsäulenpositionen automatisch vermieden und ein effiziente Vorbeugung möglich werden.

5. In der Kompakt-Rückenschule wird auf eine rasche Wiederherstellung und die Vermeidung von erneut auftretenden Rückenproblemen besonderer Wert gelegt. Dazu werden kognitive Unterstützungsmethoden angewendet.

6. Die Psychologische Intervention dient der persönlichen Schmerzbewältigung durch Einsatz verhaltenstherapeutischer Methoden.

THERAPIE-ERGEBNISSE UND MÖGLICHE TEILNAHME

Über die mit der Therapie erzielbaren Ergebnisse sowie die Möglichkeiten der Teilnahme berichten wir in der nächsten Ortho press. Nähere Informationen über das Therapieprogramm und die zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen können bei der David Academy bezogen werden.

Eine umfassende wissenschaftliche apparativ gestützte Methode zum Zwecke der Analyse und Verbesserung des Funktionszustandes der Wirbelsäule.

WIE KANN THERAPIE OHNE QUALITÄTSSICHERUNG ZUM ERFOLG FÜHREN ?

In den Jahren von 1989-1998 entstand im Rahmen aufsehenerregender nationaler Studien eine umfassende, mit wissenschaftlichen Methoden entwickelte und in der Praxis erprobte Konzeption, mit der Zielsetzung der Vorbeugung und Beseitigung somatischer Rückenprobleme: das DAVID Wirbelsäulenkonzept. Dieses qualitativ hochwertige Dienstleistungskonzept, das der Sicherstellung eines nachvollziehbaren Therapienutzens für den Patienten dient, setzt sich aus multidisziplinären Komponenten zusammen. Der qualitätsichernde Maßstab ist dabei die klare Definition der notwendigen personellen, räumlichen und apparativen Voraussetzungen, verbunden mit einer umfassenden Dokumentation aller die Therapie tangierenden Maßnahmen.

Inhaltliche Voraussetzungen:
Die durchzuführende Analyse- und Trainingstherapie orientiert sich an einem wissenschaftlich fundierten und in bezug auf die Vorgehensweise und die Qualitätssicherung standardisierten Konzept.

Personelle Voraussetzungen:
Die Patientenbetreuung erfolgt auf der Basis einer interdisziplinären Kooperation von Fachärzten, Diplompsychologen, Diplomsportlehrern und Physiotherapeuten mit einer konzeptspezifischen Zusatzausbildung und langjähriger Erfahrung mit der Wirbelsäulenproblematik.

Räumliche Voraussetzungen:
Therapiezentren oder spezialisierte Praxiseinrichtungen/Fachbetriebe (Mindesttherapiefläche 35 qm, Erweiterung ohne Begrenzung).

Apparative Voraussetzungen:
Das Herzstück der DAVID Wirbelsäulenkonzeption bilden fünf computergestützte Diagnostik- und Trainingssysteme, welche die Quantifizierung und gezielte Beseitigung von Defiziten der wirbelsäulensichernden Strukturen in allen Bewegungsebenen ermöglichen. Das oft kopierte und nie erreichte patentierte DAVID HIP LOCKSYSTEM stellt dabei die Basis für valide und reliable Messungen im Bereich der Sagitalebene dar. In Fachinstituten, die sich zusätzlich auf den Bereich der Halswirbelsäule spezialisiert haben, kann die Basisausstattung noch um drei weitere Systeme erweitert werden. Einen weiteren Multiplikator stellt die Nutzung von Apparaturen für das Herzkreislauftraining als auch von Hilfsmitteln für die aktive und passive mechanische Entlastung bzw. die funktionelle Gymnastik dar.

EIN KONZEPT IST NUR SO GUT WIE DIE MIT IHM NACHGEWIESENEN ERGEBNISSE

Im Rahmen umfangreicher nationaler und internationaler wissenschaftlicher Studien wurden durch die an der Entwicklung der DAVID Wirbelsäulenkonzeption beteiligten Partner aus Wissenschaft und Forschung überaus positive Ergebnisse nachgewiesen und in internationalen Publikationen veröffentlicht. Im Rahmen der konsequent durchgeführten Datenkollektion in weltweit mehr als 200 autorisierten Therapiezentren wurden in den zurückliegenden neun Jahren ca. 200.000 Wirbelsäulenpatienten mit chronischen Nacken- und Rückenschmerzen analytisch erfaßt und in über 80% der Fälle erfolgreich therapiert. Die Altersstruktur des Patientengutes reicht von 13 bis 85 Jahren und führte zu einer unvergleichbaren davidspezifischen Referenzdatenbank. Diese ermöglicht eine zuverlässige Beurteilung und Auswertung der Analyseergebnisse nach alters-, geschlecht-, gewichts- und tätigkeitsspezifizierten Kriterien.

ERKENNTNISSE ÜBER DIE KONZEPTQUALITÄT

Für die Therapieplanung und Effizienzdokumentation ist eine Erfassung der subjektiven und objektiven Parameter mittels einer umfangreichen Profilanalyse erforderlich.

ERGEBNISSE

Nach Ablauf des 12wöchigen Programmes wurde bei nahezu allen Teilnehmern eine Normalisierung der Mobilität der Wirbelsäule festgestellt. Die isometrische Maximalkraft der Rumpf-, Nacken- und Halsmuskulatur verbesserte sich um durchschnittlich 30-50%, während sich die dynamische Leistungsfähigkeit um bis zu 100% erhöhte. Die hochsignifikantesten Verbesserungen zeigte jedoch das Beschwerdebild der Wirbelsäule. Bei mehr als zwei Drittel der Teilnehmer (66-75%) wurde eine Abnahme des Schmerzes bis hin zur Schmerzfreiheit festgestellt. Durch die Optimierung des Funktionszustandes der Wirbelsäule läßt sich das Beschwerdebild äußerst positiv beeinflussen. Regelmäßigkeit und Intensität von Rücken- und Nackenbeschwerden reduzieren sich, eine Vielzahl von Personen sind nach nur 12wöchigem Training völlig beschwerdefrei.

DROP-OUT-QUOTE UND DAUERHAFTIGKEIT

Die Auswertungen der analysierten Längsschnittstudien weisen eine sehr niedrige Drop-out-Quote aus medizinischen Gründen auf. Unter unterschiedlichen, vom Institut abhängigen Voraussetzungen beträgt sie im Durchschnitt zwischen 1-5%. Dies bestätigt die Wirksamkeit in bezug auf die Indikationsabklärung zur Programmteilnahme und stellt für den Patienten ein Höchstmaß an Sicherheit und Erfolgschancen dar. Arbeitsgrundlage für den Mediziner/Therapeuten bzw. Kooperationsarzt stellt ein detailliertes Protokoll von Indikationen/Kontraindikationen dar. Nachbefragungen von Teilnehmern an 12-Wochen-Programmen haben gezeigt, daß das positiv veränderte Beschwerdebild der Wirbelsäule über einen Zeitraum von 5-10 Monaten unverändert blieb, insbesondere bei denjenigen Teilnehmern, die ein weiterführendes Programm im Sinne einer Optimierung und Erhaltung der Gelenkfunktionen betrieben haben. Neben der dokumentierten Konzepteffizienz durch objektiv meßbare Parameter wirkt sich die Teilnahme am standardisierten Aufbauprogramm und am Programm zur weiterführenden Prävention äußerst positiv auf den bio-psycho-sozialen Gesamtstatus und die Motivation des Patienten aus. Die Steigerung der Lebensqualität über eine verbesserte allgemeine Leistungsfähigkeit, das persönliche Wohlbefinden sowie die Widerstandsfähigkeit gegenüber Alltagsbelastungen bestätigen den ganzheitlichen Patientennutzen.

TEILNAHMEMÖGLICHKEITEN

Anwender der DAVID Wirbelsäulenkonzeption zählen zu den fortschrittlichsten und zukunftsweisenden Therapieeinrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene. Sie überzeugen durch einen einheitlichen Qualitätsmaßstab und die am Wohl des Patienten orientierte Dienstleistung. In Deutschland arbeiten über 70 Fachbetriebe in 64 Städten auf diesem hohen Niveau der qualitätsgesicherten Trainingstherapie. Die kontinuierliche Etablierung führt zu einem flächendeckenden Netzwerk von DAVID Anwendern, einhergehend mit der Verdoppelung ihrer Anzahl innerhalb der nächsten zwei Jahre.

ALLGEMEINE INDIKATIONEN

  • nachgewiesener Bandscheibenvorfall (auch postoperativ) mit erheblichen Protrusionen
  • nachgewiesene degenerative Veränderungen
  • nachgewiesene Spondolysen und Spondolysthesen
  • Wirbelsäulenverletzungen im Rahmen der konservativen oder postoperativen Behandlungen
  • rezidivierende Bandscheibenleiden mit erheblich eingeschränkter Arbeitsfähigkeit

Voraussetzung für die Teilnahme ist, daß operationswürdige Befunde fachärztlich ausgeschlossen sind und postoperative Zustände innerhalb von vier Monaten der Einwilligung der Operateurs bedürfen. Es muß mindestens Übungsstabilität bestehen und darüber hinaus eine ausreichende geistige, psychische und körperliche Konstitution sowie Kooperation und Motivation des Patienten gegeben sein.

ABSOLUTE KONTRAINDIKATIONEN

  • frische Frakturen (bis 4 Monate)
  • Zustand nach Bauchoperation (bis 4 Monate)
  • Zustand nach gynäkologischer Operation (bis 4 Monate)
  • akut operationswürdige Befunde
  • Narbenbrüche
  • Mißbildungen der Wirbelsäule
  • Spina bifida mit Befall von mehr als einem Wirbelsäulensegment
  • jugendlicher Morbus Scheuermann
  • Skoliose im Wachstum von mehr als 30° nach Cobb

RELATIVE KONTRAINDIKATIONEN

  • Tumorleiden
  • medikamentös nicht ausreichend eingestellte Hypertonie
  • belastungslabile KHK
  • relative Herzinsuffizienz
  • kurze Intervallphasen von Rheuma

Auszug aus "Die Säule"
(OFFIZIELLES ORGAN DES FORUM: GESUNDER RÜCKEN-BESSER LEBEN) Ausgabe 1/93

Eine neue wissenschaftliche Methode zum Zwecke der Analyse und Verbesserung des Funktions- zustands der Wirbelsäule

  • Erstellung eines Wirbelsäulenprofils
  • zwölf-wöchiges Aufbauprogramm
  • weiterführende Prävention

Rücken- und Nackenschmerzen sind die häufigste und kostenintensivste Krankheitsgruppe in modernen Industriegesellschaften. Sie stellen darüber hinaus für diejenigen, welche darunter leiden, ein großes persönliches Problem dar, das die Lebensqualität erheblich reduziert.

Obwohl kontinuierlich neue Technologien zur Untersuchung des menschlichen Körpers entwickelt werden, kann bei der Mehrzahl der Rückenprobleme keine klare Diagnose gestellt werden. Für akute Rückenprobleme gibt es in vielen Fällen eine Erklärung. Reduziert jedoch eine Person die aktive Belastung der Wirbelsäule und ihrer umgebenden Muskelgruppen, so führt dies in vielen Fällen zu einem sogenannten "Bewegungsmangelsyndrom".

Dieses stellt ein sekundäres Problem dar, welches die Beschwerden verschlechtert und zu chronischen Rücken-oder Nackenschmerzen führt. Chronische Beschwerden haben oftmals eine dramatische Verschlechterung des Funktionszustands der Wirbelsäule der Folge. Eine voll funktionsfähige Wirbelsäule zur Folge. Eine voll funktionsfähige Wirbelsäule hingegen verursacht praktische keine Beschwerden. Zwischen diesen beiden Faktoren besteht ein unmittelbarer Zusammenhang.

Was zeichnet eine voll funktionsfähige und gesunde Wirbelsäule aus ?

Um den vielfältigen Beanspruchungen des täglichen Lebens problemlos gewachsen zu sein, muß eine gesunde Wirbelsäule folgende Kriterien erfüllen:

1. Optimale Mobilität in allen Segmenten und in allen Bewegungsebenen Sogar eine nur kurzzeitig andauernde Schmerzperiode verursacht ein Reduktion der Mobilität. Der physiologische Alterungsprozeß, bei dem sich der Wassergehalt der Bandscheiben verringert und die umgebenden Gewebe ihre Elastizität verlieren, führt zu demselben Ergebnis.

2. Optimale und ausgewogene muskuläre Sicherung der Wirbelsäule Die Wirbelsäule besteht aus 24 Wirbeln; knöchernen Strukturen, die durch Bandscheiben voneinander getrennt und durch Bänder miteinander verbunden sind. Ohne adäquate und ausgewogene muskuläre Unterstützung sind die passiven Strukturen nicht in der Lage, die physiologische Wirbelsäulenposition aufrechtzuerhalten, wodurch sich das Risiko von Verletzung und vermehrten Beschwerden erhöht.

3. Optimale dynamische Funktion und Ermüdungswiderstandsfähigkeit Sogar ein kräftiger Rücken kann eine mangelhafte dynamische Funktion aufweisen und leicht ermüden. Besonders die kleinen Muskeln, die einzelne Wirbelkörper miteinander verbinden und die für das segmentale Gleichgewicht und dessen Koordination verantwortlich zeichnen, sind in vielen Fällen in sehr schlechtem Zustand. Unkontrollierte Bewegungen und vermehrte Beschwerden sind die Folge.

Wie können funktionelle Defizite entdeckt werden ?

Die David Back Clinic verfügt über eine einzigartige Methode zur Erstellung von Wirbelsäulenprofilen, bei der sämtliche wichtigen Wirbelsäulenfunktionen getestet und mit alters- und geschlechtsspezifischen Normwerten verglichen werden. Dies erfolgt in Verbindung mit einem Befragungsverfahren, das andere relevante Aspekte, wie beispielsweise das Beschwerdebild der Wirbelsäule, erfaßt.

Diese Tests beinhalten sechs verschiedene Mobilitätsanalysen der Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule. Die Muskulatur der Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule wird mit Hilfe von insgesamt zehn isometrischen Maximalkrafttests untersucht, um herauszufinden, ob und in welchem Maße diese Muskeln die Wirbelsäule von allen Seiten sichern. Darüber hinaus wird die dynamische Funktion und Leistungsfähigkeit des Rückens getestet. Die Tests zeigen, ob und inwieweit der Rücken ermüdenden dynamischen Arbeitsbedingungen gewachsen ist, denn diese Fähigkeit ist für die Aufrechterhaltung der muskulären Sicherung der Wirbelsäule von essentieller Bedeutung.

Sämtliche Tests werden unter Verwendung speziell entwickelter Testgeräte durch- geführt, deren Reliabilität und Genauigkeit untersucht und dokumentiert worden ist. Insgesamt beinhalten die David-Back-Clinic-Tests 16 verschiedene Tests, die ein umfassendes Verständnis des Funktionszustands der Wirbelsäule ermöglichen. Das Resultat ist eine Übersichtsgraphik, die genau veranschaulicht, welche Defizite vorhanden sind. Trotz der großen Anzahl von Tests benötigt man weniger als eine Stunde für deren Durchführung.

Was kann man mit diesen Defiziten anfangen ?

Diese Tests verfolgen die Zielsetzung, herauszufinden, welche funktionellen Defizite vorhanden sind und wie diese mit dem Beschwerdebild korrelieren. Wenn Defizite gefunden werden - dies trifft für die meisten Fälle zu - kann ein Programm zur Beseitigung derselben erfolgen. David Back Clinic verfügt über ein standardisiertes zwölf-wöchiges Trainingsprogramm, das speziell für Rücken- und Nackenpatienten entwickelt worden ist. Dieses Programm stellt eine einzigartige Kombination von dynamischem Krafttraining, funktionsgymnastischen Übungen, Stretching und ergonomischem Verhaltenstraining dar.

1. Dynamische Übungen sind das Hauptelement des Programms. Diese Übungen weisen eine Reihe von einzigartigen Merkmalen auf. Sie werden unter Verwendung spezifisch entwickelter Gerätschaften, welche die schwachen Rumpf- und Nackenmuskeln isolieren sowie Effizienz und Sicherheit gewährleisten, durchgeführt. Gleichzeitig vergrößern diese Übungen aufgrund spezieller Körper- fixierung die Mobilität der Wirbelsäule. Sämtliche Übungen wurden unter wissenschaftlichen Arbeitsbedingungen entwickelt, um die dafür eingesetzte Zeit zu optimieren und die besten Trainingsergebnisse zu garantieren.

2. Funktionsgymnastische Übungen werden für den Transfer des neu gewonnenen Kraft- und Mobilitätspotentials auf Bedingungen des täglichen Lebens benötigt. Diese Übungen können darüberhinaus als Heimtrainingsprogramm zur weiterführenden Prävention eingesetzt werden.

3. Stretching und Entspannung zur Vermeidung von Elastizitätsverlusten der Muskulatur und zur Verbesserung der Anpassung des Körpers an das neue Belastungsniveau werden in jeder Trainingseinheit durchgeführt.

4. Ergonomische Übungen beinhalten wirbelsäulengerechtes Sitzen sowie wirbelsäulenschonende Arbeits- und Hebetechniken, die im täglichen Leben benötigt werden. Wenn es gelingt, unerwünschte Wirbelsäulenpositionen automatisch zu vermeiden, ist eine effiziente Vorbeugung von Problemen leichter möglich. Das 12-Wochen-Programm ist in vier Perioden eingeteilt, die alle eine spezifische Zielsetzung verfolgen. Nach der Hälfte des Programms werden Zwischentests zur Quantifizierung der Trainingsfortschritte und zum Zwecke der Modifizierung des Programms durchgeführt. Nach Beendigung des 12-Wochen-Programms erfolgen die Abschlußtests und eine erneute Befragung des Teilnehmers. Jeder Teilnehmer erhält einen Testbericht, der die Verbesserung des Wirbelsäulenprofils graphisch veranschaulicht und die Trainingsergebnisse in schriftlicher Form dokumentiert.

Welche Ergebnisse können erzielt werden ?

Umfangreiche wissenschaftliche Studien in verschiedenen europäischen Ländern haben mit der David Back Clinic Methode herausragende Ergebnisse erzielt. Die Mobilität der Wirbelsäule konnte in nahezu allen Fällen wieder normalisiert werden. Die isometrische Maximalkraft der Rumpf-, Nacken- und Halsmuskulatur verbesserte sich um durchschnittlich 30-50%, während sich die dynamische Leistungsfähigkeit dieser Muskelgruppen um bis zu 100% erhöhte. Die hochsignifikantesten Verbesserungen zeigte jedoch das Beschwerdebild der Wirbelsäule. Bis zu zwei Drittel aller Teilnehmer, die vor Trainingsbeginn unter erheblichen Rückenschmerzen litten, wiesen nach Beendigung des 12-Wochen-Programms keinerlei Rücken- bzw. Nackenschmerzen mehr auf. In jedem Einzelfall, selbst wenn die Beschwerden nicht vollständig beseitigt werden konnten, berichteten die Teilnehmer über signifikante Verbesserungen des Beschwerdebilds der Wirbelsäule.

Wie können die Fortschritte aufrechterhalten werden ?

Nachbefragungen von Teilnehmern an 12-Wochen-Programmen haben gezeigt, daß das Beschwerdebild der Wirbelsäule über einen Zeitraum von 5-10 Monaten unverändert blieb, insbesondere bei denjenigen Teilnehmern, die ein weiterführendes Präventionsprogramm betrieben haben. Momentan werden wissenschaftliche Studien zur Optimierung der weiterführenden Prävention durchgeführt. Bereits existierende Studien zeigen jedoch, daß eine Trainingseinheit alle zehn Tage ausreicht, um das erzielte Kraftniveau aufrechtzuerhalten. Basierend auf diesen Erkenntnissen bietet die David Back Clinic ein weiterführendes Präventionsprogramm für alle diejenigen, die ein 12-Wochen-Programm absolviert haben. Dieses preisgünstige Programm erfordert nur eine geringe Betreuung, wobei regelmäßig durchgeführte Wiederholungstests die Motivation zum Training aufrechterhalten.

Wie kann man an David-Back-Clinic-Programmen teilnehmen ?

Für nähere Informationen über die Teilnahme an den Programmen können Sie die nahegelegenste David Back Clinic kontaktieren. Dabei gilt die allgemeine Regel, daß jeder Patient die Zustimmung des behandelnden Arztes benötigt. Um diese zu erhalten, sollten Sie Ihren über Ihre Absicht, an diesem Programm teilzunehmen, informieren. Viele Firmen unterstützen mittlerweile ebenfalls die Teilnahme an den Programmen, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu verbessern. Sie können sich daher auch an Ihren Betriebsarzt oder an Ihre Personalabteilung wenden.

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